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| Die Ausgangslage für den Bau eines Passivhauses am Rande der Stadt Weißenburg mit schöner Aussicht auf die umliegende Landschaft waren alles andere als optimal. Das Grundstück mit leichter Nordhanglage und schlechten Klimadaten zwecks Höhenlage wird zudem noch durch das zukünftige Nachbargebäude auf der Südostseite und durch große Nadelbäume im Süden verschattet. Um trotzdem ein Passivhaus realisieren zu können, wurden folgende ökonomisch sinnvollen Maßnahmen ergriffen: Das Gebäude wurde mit einer sehr klaren, kompakten Gebäudeform ohne Vor- und Rücksprünge konzipiert. Durch die Wahl einer sechseckigen Grundrissform konnte einerseits eine großflächige Südseite geschaffen werden, die Verschattung durch das Nachbargebäude eliminiert und das A/V-Verhältnis deutlich verbessert werden. Die großen, verschattenden Nadelbäume des Nachbarn wurden entfernt und der Wohn- und Essbereich wurde ins Obergeschoss gelegt und südseitig großflächig aufgeglast, um einen optimalen passiven Solarenergie-ertrag zu erhalten. Neben Energieeffizienz und Einsatz von Erneuerbaren Energien wurde besonderer Wert auf die konsequente Verwendung von umweltfreundlichen und regenerativen Baustoffen gelegt.
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